Klaus J. Bade
Europa und die Migration am Ende des 20. Jahrhunderts
Jahrgang 18, Heft 5, 34 Seiten, kart., (ISBN 3-525-86307-1). € 7,90.

Angst geht um in Europa, das sich innerhalb eines Jahrhunderts vom Aus- zum Einwanderungskontinent gewandelt hat. Die "Festung Europa" fürchtet "neue Völkerungswanderungen" und " illegale Einwanderungen" aus dem Osten und Süden der Erde. Bedrohungsvisionen schaffen immer neue Feindbilder von Migration als Gefahr. Abwehrhaltungen prägen ein Verständnis von Migrationspolitik als Sicherheitspolitik. Die vorliegende Schrift enthält nüchterne Bestandsaufnahemn, beleuchtet Hintergründe und formuliert Forderungen an die rechtliche und politische Gestaltung einer wichtigen Zukunftsfrage für Europa.

Der Verafsser ist Inhaber desLehrstuhls für Neueste Geschichte und Vorstand des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück sowie stellvertretender Vorsitzender des bundesweiten Rates für Migartion (RfM).